Mittwoch, 28. Januar 2015

Heiligenattribute von A bis Z (XXVII): Säbel – Schild

In der Rei­he »Hei­li­ge­nat­tri­bu­te von A bis Z« will ich ver­su­chen ei­ne Über­sicht der At­tri­bu­te, die man in der Kunst den Hei­li­gen zu­ge­ord­net hat, zu er­stel­len.
Häufig pas­siert es nämlich, daß man die Ab­bil­dung oder Sta­tue ei­nes Hei­li­gen sieht, und nicht weiß, wer das ei­gent­lich ist, weil kein Schild darüber Aus­kunft gibt. Hier kann die­ses Re­gis­ter als Hil­fe die­nen. Die Über­sicht er­hebt aber kei­ner­lei An­spruch auf Vollständig­keit. Hier ist al­so Teil 27 der Lis­te.

Säbel
  • Angelus von Jerusalem OCarm
  • Amarandus von Albi
Säbel im Kopf
  • Angelus von Jerusalem OCarm
  • Petrus Martyr OP
  • Martyrer von Marokko
Säge
  • Bonisegna Cicciaporci OP
  • Euphemia von Amysium
  • Euphemia von Chalzedon
  • Fausta von Kyzikos
  • Joseph von Nazareth
  • Julitta und Cyrikus von Tarsus
  • Quirinus von Neuß
Salbflasche
  • Irenäus von Rom
  • Johannes der Täufer
Salbgefäß
  • Afra von Augsburg
  • Lubinus von Chartres, Bischof>/li>
  • Maria Magdalena
  • Martha von Bethanien
  • Remigius von Reims, Bischof
  • Rochus von Montpellier
  • Salome
  • allgemein: Ärzte
Salbspatel
  • allgemein: Ärzte
Sammelbüchse
  • Johannes von Gott
Sanduhr
  • Philippus Benitius OSM
Sarg mit Gerippe
  • Fulgentius von Ruspe, Bischof
Sarg, offen
  • Silvester Gozzolini OSB
Säule
  • Bibiana von Rom
  • Thekla von Ikonium
an eine Säule gebunden
  • Afra von Augsburg
Schädelkalotte
  • Alban von Mainz
  • Dionysius von Paris, Bischof
  • Eliphius von Rampillon, Diakon
  • Pilatus von Tournai, Bischof
  • Quirinus von Rouen
  • Thomas Becket von Canterbury, Bischof
Schädelkalotte mit Mitra
  • Dionysius von Paris, Bischof
  • Nikasius von Reims, Bischof
  • Nikasius von Rouen, Bischof
Schaf/Schafe
  • Drogo, Eremit
  • Germana Cousin von Pibrac, Hirtin, Jungfrau
  • Marina von Orense, Jungfrau
  • Maturinus von Larchant (von Sens), Priester
  • Wendelin, Eremit
Schale
  • Johannes der Täufer
Schale/Gral
  • Josef von Arimathäa
Schale mit Schlange/Drachen
  • Ludwig Bertrand OP
Schatzkästchen
  • Antonius von Padua OMin
Schaufel
  • Fiacrius von Meaux, Eremit
  • Himerius, Eremit
  • Paschalis Bailón OFMDisc
Schaufel und Wanne
  • Werner von Oberwesel
Scheibe mit Marienmonogramm in Strahlenkranz
  • Bernhard von Clairvaux SOCist
Scheibe, rund oder rechteckig mit Bild des Lammes
  • Johannes der Täufer
Scheibe mit Namen der Wissenschaften
  • Katharina von Alexandrien
Scheiterhaufen
  • Afra von Augsburg
  • Agape mit Chiona und Irenea von Thessalonike
  • Petrus Igneus OSBVal
Schere
  • Agatha von Catania
  • Barnabas, Apostel
  • Homobonus von Cremona
Schiff
  • Gertrud von Nivelles, Äbtissin
  • Helerius von Jersey, Eremit
  • Johannes von Nepomuk
  • Julianus Hospitator
  • Kordula von Köln
  • Matrona von Barcelona
  • Nikolaus von Myra, Bischof
  • Petrus, Apostel
  • Petrus Gonzales OP
  • Ursula
  • Vinzenz von Zaragoza, Diakon
Schiff ohne Mast
  • Bertin von Artois OSB
Schiff mit Sarg
  • Werenfrid von Elst
Schiff (Triere)
  • Klemens I., Papst
Schild mit Aufschrift »Libertas« von Engeln gehalten
  • Victor von Ägypten
Schild mit drei Lilien
  • Ludwig IX, der Heilige
Schild mit Lilien und Halbmonden
  • Wilhelm von Maleval, Eremit
Schild mit drei Mohrenköpfen
  • Mauritius von Aganum

Montag, 26. Januar 2015

Liebe (05)

»Das Fließen des Was­sers und die Wege der Lie­be haben sich seit den Zei­ten der Götter nicht geändert.«

Donnerstag, 22. Januar 2015

Ist ja lächerlich (9)

Rolf erzählt sei­nem Freund Joa­chim: „Mei­ne Mut­ter hat ge­sagt, daß ich mor­gen Nach­mit­tag wie­der ein­mal zur Beich­te ge­hen soll, aber mir fällt gar kei­ne Sünde ein.“
„Das ging ein­mal ganz ge­nau so“, erzählt Joa­chim, „und da ha­be ich ein­fach dem Va­ter fünf Eu­ro ge­klaut. Da hat­te ich ei­ne Sünde zum Beich­ten und zu­dem noch fünf Eu­ro.“

Mittwoch, 21. Januar 2015

Das Konzil umsetzen VIII

Aus der Er­klä­rung über die christ­li­che Er­zieh­ung »Gra­vissi­mum edu­ca­tio­nis« Nr. 2:
»Alle Chri­sten, die, durch die Wie­der­ge­burt aus dem Was­ser und dem Hei­li­gen Geist zu ei­ner neu­en Schöpf­ung ge­wor­den, Söhne Got­tes hei­ßen und es auch sind, ha­ben das Recht auf ei­ne christ­li­che Er­zieh­ung. Die­se er­strebt nicht nur die eben um­rissene Rei­fung der mensch­li­chen Per­son, son­dern zielt haupt­sächl­ich dar­auf ab, daß die Ge­tauf­ten, in­dem sie stu­fen­weise in die Er­kennt­nis des Heils­my­ste­ri­ums ein­ge­führt wer­den, der empfan­ge­nen Ga­be des Glau­bens im­mer mehr be­wußt wer­den. Sie sol­len ler­nen, Gott den Va­ter im Geist und in der Wahr­heit (vgl. Joh 4,23) vor­nehm­lich durch die Mit­feier der Li­turgie an­zube­ten und ihr ei­ge­nes Le­ben nach dem neu­en Men­schen in Ge­rech­tig­keit und wah­rer Hei­lig­keit (vgl. Eph 4,22-24) zu ge­stal­ten. So sol­len sie zur Man­nes­rei­fe ge­lan­gen, zum Voll­maß des Al­ters Christi (Eph 4,13), und so zum Auf­bau des my­sti­schen Lei­bes ih­ren Bei­trag leis­ten. Über­dies sol­len sie sich im Bewußt­sein ih­rer Be­ruf­ung dar­in einü­ben, Zeug­nis ab­zu­legen für die Hoff­nung, die in ihn­en ist (1 Petr 3,15), und an der christ­li­chen Welt­ge­stal­tung mit­zu­hel­fen; hier­bei sol­len ja die na­türli­chen Wer­te, die in die Ge­samt­schau des von Chri­stus er­lös­ten Men­schen ein­be­zo­gen sind, zum Wohl der gan­zen Ge­sell­schaft wirk­sam wer­den. De­shalb er­in­nert die Hei­li­ge Sy­no­de die Ober­hir­ten an die schwe­re Ver­antwor­tung, al­les dar­anzuset­zen, daß alle Gläu­bi­gen die­se christ­li­che Er­zie­hung ge­nießen, vor al­lem die jun­gen Men­schen, die die Hoff­nung der Kir­che sind.«

Montag, 19. Januar 2015

Liebe (04)

»Wir sollen die Lie­be um der Lie­be wil­len mö­gen, die Wahr­heit um der Wahr­heit wil­len sa­gen und das Gu­te um des Gu­ten wil­len tun.«

Dienstag, 13. Januar 2015

Gedächtnis der Taufe unseres Herrn Jesus Christus

Symbolbild
Seht, der Ge­bie­ter, der All­herr­scher ist da; in sei­ner Hand ruht Königs­macht, Ge­walt und Welt­herr­schaft.

Montag, 12. Januar 2015

Liebe (03)

»Lie­be ist: je­man­dem et­was ge­ben oder für ihn tun, oh­ne dafür et­was zu er­war­ten.«

Sonntag, 11. Januar 2015

Dienstag, 6. Januar 2015

Fest der Erscheinung des Herrn – Epiphanie

Symbolbild
Im Na­men Je­su beu­ge sich je­des Knie, im Him­mel, auf Er­den und un­ter der Er­de; und je­de Zun­ge be­ken­ne, daß der Herr Je­sus Chris­tus in der Herr­lich­keit des Va­ters ist.

Montag, 5. Januar 2015

Liebe (02)

»Die Liebe ist der Wunsch des Ver­gnügens, die Pflicht der Ver­ant­wor­tung und die Kon­se­quenz des Glücks und der Trauer.«

Sonntag, 4. Januar 2015

Dunkelzeichen

Gast­bei­trag von Hömbergs Theo.
Symbolbild
Tach auch!
Wie iſſet? Muß ja, woll?
Jau, jetzt gibt es, dat habt ihr ſicher ſchon al­le ge­hört, ja die­ſes Peg­gi-Dings, die­ſes Pe­gi­da. In Köln, wo je­der Jeck ganz an­ders is, heißen auch ganz an­ders. Da heißen ſie Kögi­da. Die ma­chen da im­mer den An­fang vom Stadt­na­men vor­ne vor das -Gi­da. In Riet­berg ne­nen ſe ſich wahrſchein­lich ganz ri­gi­de Ri­gi­da. – Ach hör mir doch auf.
Alſo in Köln, wol­len die ei­nen Tag vor Drei­könig durch die Stadt ge­hen und da hat man sich am Dom ge­dacht: Wir ma­chen ein­fach mal das Licht aus. Licht aus, Klap­pe zu, Af­fe tot.
Ich hab das auch gleich mit mei­ner Frau, der Kä­the beſpro­chen und auch heu­te am Stamm­tiſch wa­ren wir uns ei­nig, daß wir da mit­ma­chen. Im­mer wenn uns was nicht ge­fällt: Licht aus.
Alſo wenn die Zeu­gen Je­ho­wats bei uns klin­gel, ſchnell zum Schal­ter und „Klack“ geht das Licht an der Bio­gas­an­la­ge aus.
Unſer Kü­ſter, der Wer­ner, hat ſchon je­ſacht, wenn die Ge­mei­ne­re­fe­ren­tin, die Schul­ze-Neuſchmidt in der Kir­che wie­der mit ſo ei­nem Wort-Got­tes-Din­gens an­fan­gen will: Licht aus.
Und auch wenn unſer Pastörken wie­der in der Pre­digt… Ne, ich glau­be, tat traut ſich Wer­ner dann doch nicht.
Wir ſet­zen je­den­falls jetzt auch Licht­zei­chen, oder beſ­ſer je­sacht: Dun­kel­zei­chen. Das wird nen Spaß.

Ach­ja, ne Bau­ern­weiſheit hab ich noch für Euch:
Von Weih­nach­ten bis zum Dreikönigs­tag
aufs Wet­ter man wohl gu­cken mag,
denn wie das Wet­ter sich da verhält,
so ist es für neu­en Mo­na­te be­stellt.
Alſo dann: Gut gehn!

Eu­er Theo.

Fest des heiligsten Namens Jesu

Symbolbild
Im Na­men Je­su beu­ge sich je­des Knie, im Him­mel, auf Er­den und un­ter der Er­de; und je­de Zun­ge be­ken­ne, daß der Herr Je­sus Chris­tus in der Herr­lich­keit des Va­ters ist.

Samstag, 3. Januar 2015

Aus fernem Morgenlande…

Symbolbild
Als Kind bin auch ich als „Stern­sin­ger“ un­ter­wegs ge­we­sen und ha­be für Kin­der in Not Spen­den ge­sam­melt.
Heu­te muß man sich in man­chen Ge­mein­den in Lis­ten ein­tra­gen, da­mit die Stern­sin­ger vor­bei kom­men. Dann wer­den sie oft von den El­tern mit dem Au­to ge­bracht, sin­gen ihr Lied und wer­den zum nächs­ten „Kun­den“ ge­fah­ren. Da­mals war das bei uns noch an­ders. Die klei­ne Stadt wur­de in 15 bis 20 oder mehr Be­zir­ke ein­ge­teilt, je nach An­zahl der Kin­der (meist Meßdie­ner), die mit­mach­ten. Je­des Stern­sin­ger­trio be­kam einen Be­zirk und ging tatsächlich von Haustür zu Haustür; von Woh­nungstür zu Woh­nungstür; von Gaststätte zu Gaststätte (ja auch dort wur­de ge­sun­gen).

Donnerstag, 1. Januar 2015

Predigtzitat (3)

Symbolbild
»Christus weist uns den Weg.
Gehen müssen wir ihn selber.«

Oktavtag von Weihnachten

Symbolbild
Ein Kind ist uns ge­bo­ren, ein Sohn ist uns ge­schenkt; auf sei­nen Schul­tern ru­het die Welt­herr­schaft. Sei Na­me ist: Kün­der des großen Rat­schlus­ses.

Frohes Neues!

Gastbeitrag von Hömbergs Theo.
Symbolbild
Tach auch, oder beſſer gu­ten Mor­gen.
Wie iſſet? Muß ja, woll?
Jau, jetzt hat man mir ge­ſacht, ich ſoll da wat zum nig­gen Johr ſa­gen. Ich ſach ja an­fangs vom Jahr im­mer: wenn's nicht schlim­mer wird, iſſet gut. Is' doch ſo, woll?
Alſo, nun kann's kom­men, das neue Jahr, wenn die Haſel­nüſſe nicht wieder so klein wer­den wie let­ztes Jahr und der Wei­zen wie­der so gut wird, dann ſind es ja gu­te Ausſich­ten. War­ten wa ma was da kommt. Das Klima soll ja auch wieder mehr Wan­del machen. Die­ſes Jahr, das haben die ganz Schlau­en ja raus­ge­funden, war es zu warm. Im Durch­ſchnitt war es über 10 Grad warm. Setz dich mal bei 10 Grad nackt in­nen Gar­ten. Dann weißte was die Me­teo­ro­lo­gie unter warm ver­ſteht. – Hör mir auf mit de Wiſſen­ſchaft…

Achja, ne Bauernweiſheit hab ich noch für Euch:
Isset Neujahrsnacht still und klar,
dann kriegen wa auch ein jutes Jahr.
In die­ſem Sin­ne: Gut gehn!

Euer Theo.