Montag, 30. November 2015

Sonntag, 29. November 2015

Erster Advent

Symbolbild
»In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Es werden Zeichen sein an Sonne, Mond und Sternen, und auf der Erden wird Bedrängnis sein unter den Völkern und Verwirrung wegen des Tosens des Meeres und der Fluten. Den Menschen stockt der Atem vor Angst und Erwartung dessen, was über den ganzen Erdkreis kommen wird, denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Dann werden sie den Menschensohn in einer Wolke kommen sehen mit großer Macht und Majestät. Wenn dies nun seinen Anfang nimmt, schaut und erhebt eure Häupter, denn es naht eure Erlösung. – Und er trug ihnen ein Gleichnis vor: Seht den Feigenbaum und alle Bäume! Wenn sie schon Frucht hervorbringen, dann wisst ihr, daß der Sommer nahe ist. So sollt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, wissen, daß das Reich Gottes nahe ist. Wahrlich ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.«
(Lk 21,25–33)


Anm.: Die Übersetzung folgt dem neu erschienen „Volksmissale“. Nähere Informationen und Bestellmöglichkeit gibt es auf introibo.net.

Montag, 23. November 2015

Liebe (48)

»Wirk­li­che Lie­be – ei­ne Kunst, die Wun­den hei­len kann.«

Sonntag, 22. November 2015

Zum Letzten

Symbolbild
Heu­te wird in der or­dent­li­chen Form des rö­mi­schen Ri­tus das Fest „Christ­kö­nig“ ge­fei­ert.
Auf ei­ni­gen ka­tho­li­schen Blogs konn­te man so man­ches zu die­sem Fest le­sen. Blog­ger­kol­le­ge Pe­ter ti­telt zum Bei­spiel: „Der ein­zig wah­re Mo­narch­is­mus“ und be­wer­tet die Ver­le­gung vom letz­ten Sonn­tag im Ok­to­ber auf den letz­ten Sonn­tag im Kir­chen­jahr po­si­tiv.
Die­ser Ein­schätz­ung kann ich mich so gar nicht an­schlie­ßen. In der au­ßer­or­dent­li­chen Form des rö­mi­schen Ri­tus wur­de am heu­ti­gen Sonntag das Evan­ge­li­um Mt 24,15–35 ver­kün­det. Es be­schreibt die End­zeit in sol­cher Klar­heit, daß sich je­der Rum­deu­te­lei ver­bie­tet. Das groß­ar­ti­ge Bild be­darf kei­ner Er­klä­rung.
Was kann pas­sen­der als Ab­schluß des Kir­chen­jah­res ste­hen, als die­se Re­de von der End­zeit, um dann am näch­sten Sonn­tag schon wie­der in die Vor­be­rei­tungs­zeit der Mensch­wer­dung des gött­li­chen Wortes als ei­ner Art neu­er Schöpf­ung zu ein­zu­stei­gen? – Ein „Ide­en­fest“ wohl kaum.

Montag, 16. November 2015

Freitag, 13. November 2015

Tertulian: Über die Einehe

Symbolbild
Quin­tus Sep­ti­mius Flo­rens Ter­tul­lia­nus, der Mit­te des 2. bis An­fang des 3. Jahr­hun­derts leb­te, ist ei­ner der ein­fluß­reich­sten christ­li­chen Schrift­stel­ler. Er ist der er­ste la­tei­nisch-spra­chige Au­tor und er über­setz­te vie­le Be­grif­fe so aus dem Grie­chi­schen ins La­tei­ni­sche, daß sie bis heu­te noch in Ver­wen­dung sind. Er gilt vie­len als der „Va­ter des Kir­chen­la­teins“.
Ob­wohl vie­le sei­ner Wer­ke über­lie­fert sind, ist über ihn selbst nicht viel be­kannt. Ver­mut­lich wur­de er um 160 in Kar­tha­go ge­boren und starb nach 220, da sich ab dem Zeit­punkt sei­ne Spu­ren in der Ge­schich­te ver­lie­ren. Das ge­naue Todes­dat­um ist nicht be­kannt. Er muß al­ler­dings alt ge­wor­den sein, denn Hie­ro­nymus be­rich­tet, daß er „ad de­cre­pi­tam aeta­tem“ ge­lebt hat.

Mittwoch, 11. November 2015

Origenes

Symbolbild
Der Kir­chen­va­ter Ori­ge­nes leb­te im 2./3. Jahr­hun­dert. Seine Theo­lo­gie hat­te in vie­len Be­reich­en große Ein­flüs­se.
Erst nach sei­nem Tode kam es zu ver­schie­de­nen Strei­tig­kei­ten um sei­ne Theo­lo­gie. Im An­schluß an den Drei­ka­pi­tel­streit ver­ur­tei­lte das zwei­te Kon­zil von Kon­stan­ti­no­pel (553) rund 300 Jah­re nach Ori­ge­nes' Tod ei­ni­ge sei­ner Leh­ren, wo­bei es sich ins­be­son­de­re um ei­ne Form der Apo­ka­ta­sta­sis-Leh­re dreh­te. Die­se um­strit­te­ne Ver­ur­teil­ung wird heu­te un­ter­schied­lich be­wer­tet.

Dienstag, 10. November 2015

Ciceros Neuer

Symbolbild
Pe­ter Win­ne­möl­ler, aka Ci­cero, hat sei­nem Blog ka­tho­lon.de nicht nur ein neu­es De­sign und Sig­net ge­gönnt, son­dern gleich­zei­tig auch al­les auf An­fang ge­setzt und fängt mit dem neu­en Blog un­ter al­tem Na­men neu an. Die al­ten Bei­trä­ge sind aber nicht ver­lo­ren, son­dern unter der Sub­do­main ar­chiv.ka­tho­lon.de zu er­rei­chen
Der neue Blog sieht in sei­nem kla­ren und schlich­ten Design gut aus und ich bin über­zeugt, daß Pe­ter auch wei­ter­hin in­te­res­san­te Sa­chen zu ak­tu­el­len The­men blog­gen wird. Wie er selbst schreibt, will er in Zu­kunft sei­ne The­men­aus­wahl er­wei­tern. Es bleibt also span­nend. Lei­der hat der neue Blog kei­ne Kom­men­tar­funk­tion. Wa­rum das so ist, er­klärt er selbst. Die Grün­de sind durch­aus ver­ständ­lich und nach­voll­zieh­bar.
Sei­ne Le­ser kön­nen aber mit ihm über google+, Twitter und Face­book in­ter­agie­ren.

Ich wün­sche Peter von hier aus viel Er­folg und uns Lesern viel Freu­de mit dem neu­en Blog!

Justin der Märtyrer

Symbolbild
Jus­tin der Mär­ty­rer ist ein Kir­chen­va­ter und Phi­lo­soph aus dem zwei­ten Jahr­hun­dert.
Bio­gra­phi­sche Da­ten fin­den sich in sei­nen ei­ge­nen Schrif­ten, ei­nem Be­richt über sein Mar­ty­rium, bei Epi­pha­nius und in der Kir­chen­ge­schich­te des Eu­se­bius. Ju­stin wur­de in Nea­po­lis (heute Nab­lus) in Sa­ma­ria ge­boren. Er stu­dier­te ver­schie­de­ne phi­lo­so­phi­sche Rich­tun­gen, an­ge­fan­gen bei den Stoi­kern, über die Peri­pa­te­ti­ker und Py­tha­go­reer und lan­de­te am En­de bei der (mit­tel)­pla­to­ni­schen Phi­lo­so­phie.

Montag, 9. November 2015

Sonntag, 8. November 2015

Hirte des Hermas

Symbolbild
Der Hirte des Her­mas ist ei­ne früh­christ­li­che Schrift aus dem zwei­ten Jahr­hun­dert (um 140).
Der Au­tor die­ser Schrift, Her­mas, soll ein Bruder von Papst Pius I. ge­we­sen sein, wie im Ka­non Mu­ra­to­ri zu le­sen ist.
Die Schrift ent­hält ver­schie­de­ne Vi­sio­nen, Ge­bote und Gleich­nis­se. Im Fol­gen­den ist ein kur­zer Aus­schnitt aus dem er­sten Ka­pi­tel des vier­ten Ge­bots wie­der­ge­ge­ben.

Samstag, 7. November 2015

Das Konzil umsetzen XII

Die Pa­sto­ral­kon­sti­tu­tion über die Kir­che in der Welt von heu­te des II. Va­ti­ka­ni­schen Kon­ils mit dem Ti­tel »Gau­di­um et Spes«, wid­met sich im er­sten Ka­pi­tel des zwei­ten Haupt­teils der »För­de­rung der Wür­de der Ehe und der Fa­mi­lie«. Die­ses Ka­pi­tel um­fasst die Ab­schnit­te 47–52. Es lohnt sich die­se sechs Ab­schnit­te ganz zu le­sen. Hier sei nur ex­em­pla­risch ein Ab­schnitt zi­tiert:
»49. Die ehe­liche Lie­be
Mehr­fach for­dert Got­tes Wort Braut- und Ehe­leu­te auf, in keu­scher Lie­be ihre Braut­zeit zu ge­stal­ten und in un­ge­teil­ter Liebe ihre Ehe durch­zuhal­ten und zu ent­fal­ten. Auch in un­se­rer Zeit hat die wah­re Lie­be zwi­schen Mann und Frau in der Ehe, wie sie sich in ver­schie­de­ner Weise je nach Volk und Zeit ge­ziemend äußert, als ho­her Wert Gel­tung. Die­se ei­gen­tüm­lich mensch­li­che Lie­be geht in frei be­jah­ter Nei­gung von Per­son zu Per­son, um­greift das Wohl der gan­zen Per­son, ver­mag so den leib-see­li­schen Aus­drucks­mög­lich­kei­ten ei­ne ei­gene Wür­de zu ver­lei­hen und sie als Ele­men­te und be­son­de­re Zei­chen der ehe­li­chen Freund­schaft zu adeln.
Die­se Lie­be hat der Herr durch ei­ne be­son­de­re Ga­be sei­ner Gna­de und Lie­be ge­heilt, voll­en­det und er­höht. Ei­ne sol­che Lie­be, die Mensch­li­ches und Gött­li­ches in sich eint, führt die Gat­ten zur frei­en ge­gen­sei­ti­gen Über­eig­nung ih­rer selbst, die sich in zar­ter Zu­nei­gung und in der Tat be­währt, und durch­dringt ihr gan­zes Le­ben; ja ge­rade durch ih­re Selbst­lo­sig­keit in Le­ben und Tun ver­wirk­licht sie sich und wächst. Sie ist viel mehr als bloß ei­ne ero­ti­sche An­zie­hung, die, ego­is­tisch ge­wollt, nur zu schnell wie­der er­bärm­lich ver­geht.
Die­se Lie­be wird durch den ei­gentli­chen Voll­zug der Ehe in be­son­de­rer Weise aus­ge­drückt und ver­wirk­licht. Je­ne Ak­te al­so, durch die die Ehe­leu­te in­nigst und lau­ter eins wer­den, sind von sitt­li­cher Wür­de; sie brin­gen, wenn sie hu­man voll­zo­gen wer­den, je­nes ge­gen­sei­ti­ge Über­eig­net­sein zum Aus­druck und ver­tie­fen es, durch das sich die Gat­ten ge­gen­sei­tig in Freu­de und Dank­bar­keit reich ma­chen. Die­se Liebe, die auf ge­gen­sei­ti­ge Treue ge­grün­det und in be­son­de­rer Wei­se durch Chri­sti Sa­kra­ment ge­hei­ligt ist, be­deu­tet unlösli­che Treue, die in Glück und Un­glück Leib und Seele um­faßt und dar­um un­ver­einbar ist mit je­dem Ehe­bruch und je­der Ehe­schei­dung. Wenn wirk­lich durch die ge­gen­sei­ti­ge und be­din­gungs­lo­se Lie­be die glei­che perso­nale Wür­de so­wohl der Frau wie des Man­nes an­er­kannt wird, wird auch die vom Herrn be­stä­tig­te Ein­heit der Ehe deut­lich.
Um die Pf­lich­ten die­ser christli­chen Be­ru­fung be­stän­dig zu er­fül­len, ist un­ge­wöhn­li­che Tu­gend er­for­der­lich. Von da­her müs­sen die Gat­ten, durch die Gn­ade zu hei­li­gem Le­ben ge­stärkt, Fe­stig­keit in der Lie­be, See­lengröße und Opfer­geist pfle­gen und im Ge­bet erbit­ten. Die ech­te ehe­li­che Lie­be wird hö­her ge­schätzt wer­den, und es wird sich ei­ne sach­ge­rech­te öff­ent­li­che Mei­nung über sie bil­den, wenn die christ­li­chen Gat­ten durch das Zeug­nis der Treue und Har­mo­nie in die­ser Liebe und durch Sorge für die Kin­der­er­zie­hung sich her­vor­tun und ih­re Pf­licht erfül­len bei ei­ner not­wen­di­gen kul­tu­rel­len, psycho­lo­gi­schen und so­zia­len Er­neue­rung zu­guns­ten von Ehe und Fa­mi­lie.
Ju­gend­li­che sol­len über die Wür­de, die Auf­ga­ben und den Voll­zug der ehe­li­chen Lie­be am bes­ten im Kreis der Fa­milie selbst recht­zei­tig in ge­eig­ne­ter Wei­se un­ter­rich­tet wer­den, da­mit sie, an keu­sche Zucht ge­wöhnt, im ent­spre­chen­den Al­ter nach ei­ner sau­be­ren Braut­zeit in die Ehe ein­tre­ten kön­nen.«

Donnerstag, 5. November 2015

Denkt an Elvira

Symbolbild
Auf der in­zwi­schen zu­en­de ge­gan­ge­nen Bi­schofs­sy­no­de zur Ehe und Fa­mi­lie wur­den ver­schie­den­ste The­men dis­ku­tiert, bei de­nen man durch die ver­öff­entlich­ten „inno­va­ti­ven“ und Ide­en, The­sen und Mei­nun­gen den Ein­druck hät­te be­kom­men kön­nen, als gin­ge es hier um was ganz Neu­es, das noch nie rich­tig dis­ku­tiert wor­den wä­re.
Aber auch hier gilt der al­te Spruch: „Wenn je­mand in der Theo­lo­gie ruft, er ha­be was Neu­es ent­deckt, dann hat er es aus ei­nem min­de­stens 300 Jah­re al­ten Buch abge­schrie­ben.“ Ei­nes die­ser heiß dis­ku­tier­ten The­men war die Fra­ge der Zu­las­sung von Ge­schiede­nen, die in ei­ner neu­en Be­zie­hung, wie et­wa ei­ner Zivil­ehe, le­ben, zur Euch­aris­tie.

Mittwoch, 4. November 2015

Im Zeitalter der Porno-Religion

Symbolbild
Was soll man schon an­ders schrei­ben als irgend­was mit „Por­no“, wenn man ei­nen an­spre­chen­den Ti­tel sucht? Das in Ver­bin­dung mit „Reli­gion“ sollte dann fast jeden an­spre­chen. Da ahnt man schon was kommt: Da geht es um das zügel­lose Le­ben des Kle­rus im Mit­telal­ter. – Mit­telal­ter geht als Schlag­wort im­mer. Das ist düs­ter, da gibt es Ver­schwö­run­gen. Feh­len nun nur noch die Temp­ler und Kreuz­züge. Doch dar­über wis­sen na­tür­lich nur die Il­lu­mi­na­ti Be­scheid, die irgend­wie auf Ma­ria Mag­da­le­na und Je­sus zu­rück­gehen. – So­viel al­so zum Ver­such der um­strit­te­nen Such­­ma­chi­nen­­op­ti­mie­rung.

Montag, 2. November 2015

Sonntag, 1. November 2015

Ihr Freunde Gottes

Symbolbild
Das Lied »Ihr Freun­de Got­tes all­zu­gleich« scheint mit das Al­ler­hei­li­gen­lied par ex­cel­lence zu sein.
Heu­te fiel mir auf, daß die Or­gel das Lied so spiel­te, wie ich es schon als Kind ge­sun­gen ha­be. Ein Ver­gleich der No­ten im neu­en Got­tes­lob (Nr. 542) mit de­nen im al­ten Got­tes­lob (Nr. 608) zeig­te schnell, daß es ein paar Än­de­run­gen an der Me­lo­die gab. Ein­ige hal­be No­ten sind zu vier­tel No­ten ge­wor­den, z.B. bei dem Wort »verherrlicht« in der ersten Strophe.

Allerheiligen

Symbolbild
Frohlo­cken lasst uns al­le im Herrn bei der Fei­er des Fest­tags zu Eh­ren al­ler Hei­li­gen. Ob ih­res Fes­tes frohlo­cken die En­gel und ju­beln das Lob des Got­tes­sohns.