Montag, 26. Dezember 2016

Montag, 12. Dezember 2016

Montag, 5. Dezember 2016

Montag, 28. November 2016

Montag, 21. November 2016

Misericordia et misera

Symbolbild
Heu­te er­schien zum En­de des Hei­li­gen Jah­res das Apo­sto­li­sche Schrei­ben »Mi­se­ri­cor­dia et mi­se­ra« (die Barm­her­zig­keit und die Er­bärm­liche). Die­ses gibt es on­line HIER und als PDF HIER.
Es wer­den in dem Schrei­ben drei recht­li­che Än­de­run­gen vor­ge­nom­men:
  • Je­der Prie­ster kann von Sün­de der Ab­trei­bung los­spre­chen.
  • Die Prie­ster der Prie­ster­bru­der­schaft Pius X kön­nen bis auf wei­te­res gül­tig und er­laubt los­spre­chen.
  • Der 33. Sonntag des Jahreskreises wird in Zukunft als »Welttag der Armen« begangen.

Bauernregel (47)

Symbolbild
»Mariæ Opferung klar und hell,
macht den Winter streng ohne Fehl.«

Montag, 14. November 2016

Montag, 7. November 2016

Bauernregel (45)

Symbolbild
»Wenn auf Leonhardi (6.) Regen fällt,
ist’s mit dem Weizen schlecht bestellt.«

Montag, 31. Oktober 2016

Dienstag, 25. Oktober 2016

Instruktion zur Feuerbestattung

Symbolbild
Heute erschien die »Instruktion Ad resurgendum cum Christo«.
»
Instruktion Ad resurgendum cum Christo über die Beerdigung der Verstorbenen und die Aufbewahrung der Asche im Fall der Feuerbestattung


1. Um mit Christus aufzuerstehen, muss man mit Christus sterben; dazu ist es notwendig, „aus dem Leib auszuwandern und daheim beim Herrn zu sein“ (2 Kor 5,8). Mit der Instruktion Piam et constantem vom 5. Juli 1963 bestimmte das ehemalige Heilige Offizium, dafür Sorge zu tragen, dass „die Gewohnheit, den Leichnam der verstorbenen Gläubigen zu beerdigen, heilig gehalten werde“. Es fügte aber hinzu, dass die Feuerbestattung der christlichen Religion nicht „an sich“ widerspricht und jenen, die sich dafür entschieden haben, die Sakramente und das Begräbnis nicht mehr verweigert werden dürfen. Voraussetzung dafür ist, dass sie die Einäscherung nicht „aus Ablehnung der christlichen Dogmen, aus sektiererischer Gesinnung oder aus Hass gegen die katholische Religion und Kirche“ gewählt haben.1 Diese Änderung der kirchlichen Ordnung wurde später in den Kodex des kanonischen Rechtes (1983) und in den Kodex der Kanones der katholischen Ostkirchen (1990) aufgenommen.

Montag, 17. Oktober 2016

Bauernregel (42)

Symbolbild
»Ist Sankt Lukas (18.) mild und warm,
kommt ein Winter, dass Gott erbarm'.«

Montag, 10. Oktober 2016

Montag, 3. Oktober 2016

Montag, 26. September 2016

Montag, 19. September 2016

Bauernregel (38)

Symbolbild
»Wenn die Spinnen weben im Frei'n
kann man sich lang schönen Wetters erfreun.«

Montag, 5. September 2016

Montag, 29. August 2016

Montag, 22. August 2016

Montag, 15. August 2016

Bauernregel (33)

Symbolbild
»Wie das Wetter am Himmelfahrtstag,
so es noch zwei Wochen bleiben mag.«

Montag, 8. August 2016

Bauernregel (32)

Symbolbild
»Augustsonne, die früh schon brennt,
nimmt nachmittags kein gutes End'.«

Montag, 1. August 2016

Bauernregel (31)

Symbolbild
»Ist's von Petri bis Lorenzi (10.) heiß,
dann bleibt der Winter lange weiß.«


(01.08. – Petri Kettenfeier / St. Peter ad Vincula)

Montag, 25. Juli 2016

Montag, 11. Juli 2016

Bauernregel (28)

Symbolbild
»Ist Siebenbrüder (10.) ein Regentag,
so regnet's noch sieben Wochen danach.«


(Anmerkung: Mit „sieben Brüder“ sind nicht die „Siebenschläfer“ (27. Juni bzw. Juli) gemeint, sondern die sieben Söhne Alexander, Felix, Januaris, Martialis, Philippus, Silvanus und Vitalis der Hl. Felicitas (23. November).)

Montag, 4. Juli 2016

Montag, 27. Juni 2016

Donnerstag, 23. Juni 2016

»Dem Himmel entgegen«

Symbolbild
Seit ei­ni­ger Zeit gibt es vom Erz­bi­stum Pa­der­born die In­ter­net­sei­te www.or­te-ver­bin­den.de, die im Zu­sam­men­hang mit dem um­strit­te­nen Zu­kunfts­bild ent­stan­den ist. In der Pro­jekt­be­schrei­bung heißt es un­ter an­de­rem:
»…Mit dem An­ge­bot der In­ter­net­platt­form "or­te-ver­bin­den.de" kön­nen We­ge in Pa­sto­ra­len Räu­men ver­an­schau­licht wer­den und das Un­ter­wegs­sein der Men­schen un­ter­stützt wer­den. Das Erz­bi­stum Pa­der­born stellt hier­durch ei­ne pa­sto­ra­le Ge­le­gen­heit vor und lädt ein, sich auf den Weg zu ma­chen, sich ge­gen­sei­tig wich­ti­ge Or­te vor­zu­stel­len und pa­sto­ra­le An­lie­gen zu be­glei­ten…«
Un­ter dem Na­men »Dem Him­mel ent­ge­gen« ist nun auch mei­ne Hei­mat­stadt Bal­ve dort ver­tre­ten. Als „mo­der­ner Pil­ger­weg“ ist je­ner Weg aus­ge­wählt und be­schrie­ben wor­den, der all­jähr­lich eben­so als Pro­zes­sions­weg für die Fron­leich­nams­pro­zes­sion dient wie als Kreuz­weg. Ein­fach mal rein­klicken!

Montag, 20. Juni 2016

Bauernregel (25)

Symbolbild
»Wenn die Johanniswürmchen schön leuchten und glänzen, / kommt`s Wetter zu Lust und im Frieden zu tänzen: / verbirgt sich das Tierchen bis Johanni (24.) und weiter, / wird`s Wetter einstweilen nicht warm und nicht heiter.«

Montag, 13. Juni 2016

Montag, 30. Mai 2016

Mittwoch, 25. Mai 2016

Über die äußeren Fei­ern der Mes­se in der au­ße­ror­dent­li­chen Form

Symbolbild
Es ist ein schö­ner Brauch und auch eine gute Ge­le­gen­heit ho­he kirch­li­che Fe­ste an­ge­mes­sen zu be­ge­hen, in­dem die­se auf ei­nen Sonn­tag ver­legt wer­den, wenn an dem ent­spre­chen­den Fest­tage selbst keine Mes­se ge­fei­ert wer­den kann.
Lei­der kommt es im­mer mal wie­der zu Un­si­cher­hei­ten, wel­che Fe­ste ver­legt wer­den kön­nen und wo­hin sie zu ver­le­gen sind.
Was in Be­zug auf die so­ge­nann­ten äu­ße­ren Fei­ern mög­lich ist, wird ein­deu­tig in den Generalrubriken (rubricae generales n. 356-361) ge­re­gelt. Die­se lauten:
»5. de Mis­sis vo­ti­vis in so­lem­ni­ta­te ex­ter­na fest­orum

356. Nomine so­lem­ni­ta­tis ex­ter­nae ali­cuius festi in­tel­le­gi­tur ce­le­bra­tio ipsius festi abs­que Of­fi­cio, in bo­num fide­lium, vel die quo fe­stum im­pe­ditur, vel in do­mi­ni­ca quando ip­sum fe­stum occur­rit in­fra heb­do­ma­dam, vel alio sta­tuto die.

357. So­lem­ni­tas ex­ter­na alicui fe­sto aut ipso iure competit, aut peculiari indulto conceditur.

358. So­lem­ni­tas ex­ter­na ipso iu­re com­pe­tit dum­taxat:
  • a) fe­sto Ss.mi Cor­dis Iesu;
  • b) fe­sto B. Mariae Virg. a Ro­sa­rio, in do­mi­ni­ca I men­sis oc­to­bris;
  • c) fe­sto Purificationis B.M.V., si actio li­tur­gica huic diei pro­pria, appro­ban­te Sanc­ta Se­de, in do­mi­ni­cam trans­fe­ra­tur, pro ea tan­tum Mis­sa, quae can­de­la­rum be­ne­dic­tio­nem et pro­ces­sio­nem se­qui­tur;
  • d) fe­sto Patroni principalis, rite con­sti­tu­ti, na­tio­nis, re­gio­nis seu pro­vin­ciae si­ve eccle­sia­sti­cae si­ve ci­vi­lis, dioe­ce­sis, loci seu oppi­di vel ci­vi­ta­tis;
  • e) fe­sto Pa­tro­ni princi­pa­lis, rite con­sti­tu­ti, Or­di­nis seu Con­gre­ga­tio­nis, et re­li­gio­sae pro­vin­ci­ae;
  • f) fe­sto Pa­tro­ni, rite con­sti­tu­ti, coe­tu­um vel in­sti­tu­tio­num, in eccle­siis vel ora­to­ri­is, quo fi­de­les ad Pa­tro­num ce­le­bran­dum con­ve­niunt;
  • g) fe­stis anni­ver­sarii De­di­ca­tio­nis nec­non Ti­tu­li pro­priae ec­cle­siae;
  • h) fe­stis Tituli nec­non Fun­da­to­ris ca­no­ni­za­ti Or­di­nis seu Con­gre­ga­tio­nis;
  • i) fe­stis aut com­me­mo­ra­ti­on­ibus, in ca­len­da­rio Ec­cle­si­ae uni­ver­sae vel in ca­len­da­rio pro­prio in­scrip­tis, quae cum pe­cu­lia­ri po­pu­li con­cur­su ce­le­bran­tur: cuius rei iu­dex est lo­ci Or­di­na­ri­us.

359. So­lem­ni­tas ex­ter­na, si ipso iure com­pe­tat, nec supra, n. 358, pro qui­bus­dam so­lem­ni­ta­ti­bus ex­ter­nis ali­ter sta­tua­tur, fie­ri po­test aut ip­so die quo fe­stum im­pe­di­tur, aut in do­mi­ni­ca imme­dia­te prae­ce­den­ti vel im­me­dia­te se­quen­ti Of­fi­ci­um fe­sti im­pe­di­ti, aut al­io die ab Or­di­na­rio loci de­ter­mi­nan­do, iux­ta ru­bri­cas. Si ve­ro pe­cu­lia­ri in­dul­to con­ce­di­tur, So­lem­ni­tas ex­ter­na diei de­fi­ni­to assig­na­tur.

360. De fe­sto cuius fit So­lem­ni­tas ex­ter­na, ce­le­bra­ri po­test una Mis­sa in cantu et al­tera lecta, vel duae Mis­sae lec­tae, tam­quam votivae II clas­sis, excepto casu de quo n. 358 c.

361. Solemnitates externae per peculiare indultum quibusdam dioecesibus, ecclesiis vel familiis religiosis iam antea concessae, in vigore manent, ea tamen restrictione quod diebus liturgicis I classis prohibeantur, et numquam plures quam duae Missae de eadem solemnitate celebrari possint.«

Dies bedeutet in etwa:
»5. über Votivmessen in der äußeren Feier der Feste

356. Un­ter der Be­zeich­nung der äußeren Fe­ier eines Fe­stes ver­steht man die Fei­er des ei­gent­li­chen Fe­stes ohne Offi­zi­um, zum Woh­le der Gläu­bi­gen, ent­we­der am Tag, an dem das Fest be­hin­dert ist oder am Sonn­tag, wenn das Fest selbst inn­er­halb der Woche liegt oder an ei­nem an­de­ren fest­ge­setz­ten Tag.

357. Die äu­ßere Fei­er steht ei­nem Fest ent­weder von Rechts we­gen zu oder sie wird auf­grund ei­nes spe­ziel­len In­dults zu­ge­stan­den.

358. Die äu­ße­re Feier ist von Rechts wegen nur zu­ge­stan­den:
  • a) dem Fest des heiligsten Herzens Jesu;
  • b) dem Fest der seligsten Jungfrau Maria vom Rosen­kranz am er­sten Sonn­tag im Ok­to­ber;
  • c) dem Fest Mariä Rei­ni­gung wenn der li­tur­gi­sche Dienst, der die­sem Tag ei­gen ist, vom Hei­li­gen Stuhls ap­pro­biert, auf einen Sonn­tag ver­legt wird; das gilt al­lei­ne für die Mes­se, die auf die Ker­zen­seg­nung und die Pro­zes­sion folgt.
  • d) dem Fest des recht­mäßig ein­ge­setzen Haupt­pa­trons einer Na­tion, einer Re­gion oder Pro­vinz, sei sie kirch­lich oder zi­vil, einer Diö­ze­se, eines Or­tes, ei­ner Stadt oder ei­nes Staa­tes;
  • e) dem Fest des recht­mäßig ein­ge­setz­ten Haupt­pa­trons eines Or­dens oder einer Kon­gre­ga­tion und einer Or­dens­pro­vinz.
  • f) dem Fest des rechtmäßig ein­ge­setz­ten Pa­trons von Ver­ei­ni­gun­gen oder In­sti­tu­tio­nen, in Ki­rchen oder Ora­to­rien, wo­hin die Gläu­bi­gen zu­sam­men kom­men, den Pa­tron zu fei­ern;
  • g) den Festen zum Jah­res­tag der Wei­he und auch des Ti­tels der ei­ge­nen Kir­che;
  • h) den Festen des Ti­tels und auch des hei­lig­ge­spro­che­nen Grün­ders eines Or­dens oder ei­ner Kon­gre­ga­tion;
  • i) den Festen oder Ge­dächt­nis­fei­ern, wie sie im Ka­len­der der Ge­samt­kir­che oder im Ei­gen­ka­len­der ein­ge­tra­gen sind, wenn sie mit be­son­de­rer Teil­nah­me des Vol­kes ge­fei­ert wer­den. Der Orts­or­di­na­ri­us ent­schei­det über die­se Sache.

359. Die äu­ße­re Fei­er, so­fern sie von Rechts we­gen zu­steht, und nicht oben un­ter Nr. 358 für die äu­ße­re Feier an­ders fest­ge­setzt ist, kann ent­we­der am Tag, an dem das Fest statt­fin­det oder am Sonn­tag, der dem Of­fi­ci­um des Fe­stes vor­an­geht oder folgt oder ei­nem an­de­ren Tag, der ge­mäß der Ru­bri­ken vom Orts­or­di­na­ri­us zu be­stim­men ist. Wenn aber die äu­ßere Feier durch ein In­dult ge­währt wird, ist sie auf einen be­stimm­ten Tag ge­legt.

360. Von einem Fest, das ei­ne äu­ße­re Fei­er hat, kann eine Mes­se ge­sun­gen (Mis­sa in can­tu) und eine an­de­re ge­le­sen (Mis­sa lec­ta) oder zwei Mes­sen ge­le­sen wer­den wie bei Vo­tiv­mes­sen II. Klasse, aus­ge­nom­men der Fall von Nr. 358 c.

361. Äußere Feiern, die durch speziel­le In­dul­te ei­ni­ger Diö­ze­sen, Kir­chen oder Or­dens­ge­mein­schaf­ten be­reits frü­her ge­währt wor­den sind, blei­ben in Kraft, je­doch un­ter der Ein­schrän­kung, daß sie an li­tur­gi­schen Ta­gen I. Klas­se ver­bo­ten sind und daß nie­mals mehr als zwei Mes­sen von der glei­chen Fei­er ze­le­briert wer­den kön­nen.«

Montag, 23. Mai 2016

Freitag, 20. Mai 2016

Zwischen Sonntagspflicht und Ökumene

Symbolbild
Das ka­tho­li­sche Kir­chen­recht be­schäf­tigt sich im zwei­ten Ti­tel des vier­ten Bu­ches mit »Hei­li­gen Zei­ten«. Dort geht es im ers­ten Ka­pi­tel um »Fei­er­ta­ge« (Ca­no­nes 1246–1248).
In glei­cher Wei­se wie die Sonn­ta­ge sind die dort ge­nann­ten, ge­bo­te­nen Fei­er­ta­ge zu hal­ten. Um den ver­schie­de­nen Ge­bräu­chen und Tra­di­tio­nen in ein­zel­nen Län­dern Rech­nung zu tra­gen, kön­nen die Bi­schofs­kon­fe­ren­zen ein­zel­ne Fei­er­ta­ge auf­he­ben oder auf einen Sonn­tag ver­le­gen (c. 1426 §2).
An die­sen ge­bo­te­nen Fei­er­ta­gen gilt die Sonn­tags­pflicht. Das be­deu­tet, daß die Gläu­bi­gen an der Teil­nah­me an der Meß­fei­er ver­pflich­tet sind.
»Can. 1248 — § 1. Dem Ge­bot zur Teil­nah­me an der Meß­fei­er ge­nügt, wer an ei­ner Mes­se teil­nimmt, wo im­mer sie in ka­tho­li­schem Ri­tus am Fei­er­tag selbst oder am Vor­abend ge­fei­ert wird.«
Die Deut­sche Bi­schofs­kon­fe­renz ist der Mög­lich­keit, ein­zel­ne Fei­er­ta­ge auf­zu­he­ben oder zu ver­le­gen in der Par­ti­ku­lar­norm Nr. 15 nach­ge­kom­men. In die­ser Norm wer­den zu­dem die „zwei­ten Fei­er­ta­ge“, al­so der zwei­te Weih­nachts­tag, Os­ter­mon­tag und Pfingst­mon­tag, als »kirch­lich ge­bo­te­ne Fei­er­ta­ge« fest­ge­legt. Die­se Fest­le­gung be­deu­tet, daß für Ka­tho­li­ken an den Ta­gen die Sonn­tags­pflicht be­steht. Ge­ra­de der Pfingst­mon­tag ist al­ler­dings, wie ei­ne kur­ze In­ter­net­su­che zeigt, in­zwi­schen zu ei­nem be­lieb­ten Tag für öku­me­ni­sche Got­tes­diens­te ge­wor­den. Auch an­de­re, be­son­de­re Got­tes­dienst­for­men wer­den am Pfingst­mon­tag ge­pflegt.
Im Pas­to­ral­ver­bund Bal­ve-Hön­ne­tal wird seit ei­ni­gen Jah­re ei­ne um­strit­te­ne Stern­wall­fahrt am Pfingst­mon­tag durch­ge­führt. Die Idee da­bei ist, daß sich die Gläu­bi­gen aus den ver­schie­de­nen Ge­mein­den (stern­för­mig) auf den Weg ma­che, um sich dann an ei­nem zen­tra­len Ort zu tref­fen, um dort ge­mein­sam die hei­li­gen Mes­se zu fei­ern. Al­le an­de­ren Mes­sen im Pas­to­ral­ver­bund fal­len aus. Der zen­tra­le Ort ist ir­gend­wo ei­ne freie Flä­che im Pas­to­ral­ver­bund. Nie­mals ist es ei­ne Kir­che. Mal ist es ei­ne In­dus­trie­hal­le, mal ein Reit­platz oder ähn­li­ches. Der Ge­dan­ke, sich ge­mein­sam auf den Weg zu ma­chen, ist in der Theo­rie nicht schlecht. Die Pra­xis sieht al­ler­dings an­ders aus. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren wa­ren es bis zu 1000 Gläu­bi­ge, die die­sem Auf­ruf folg­ten; im letz­ten Jahr, als gleich­zei­tig ei­ne (Nach)Pri­miz ge­fei­ert wur­de, wa­ren es rund 800.
In die­sem Jahr hat­ten die Ver­ant­wort­li­chen sich was Neu­es über­legt. Der zen­tra­le Ort lag dies­mal nicht im Pas­to­ral­ver­bund, son­dern im rund 30km ent­fern­ten Ne­heim. Die­ser Ort ist der Ge­burts­ort von Franz Stock, des­sen Wan­deraus­stel­lung schon in der Bal­ver Kir­che zu se­hen war. Die Gläu­bi­gen soll­ten sich al­so auf die Spu­ren von Franz Stock be­ge­ben, des­sen Se­lig­spre­chungs­ver­fah­ren mit of­fe­nem En­de vor rund zwei Jah­ren in Rom er­öff­net wur­de.
Die Wall­fahrt wur­de ein großer Flop. „Der Wes­ten“ ti­telt »Wall­fahrt lockt nur we­ni­ge Bal­ver nach Ne­heim«, wo­bei das Wort „we­ni­ge“, wenn man es in Zah­len aus­drückt, in die­sem Fall »we­ni­ger als 100« be­deu­tet. Der Pas­to­ral­ver­bund hat rund 10.000 Ka­tho­li­ken, so daß we­ni­ger als 1% dem Ruf nach Ne­heim folg­ten. Als hät­te die Ver­ant­wort­li­chen schon so et­was ver­mu­tet, fie­len in die­sem Jahr nicht al­le Mes­sen aus, son­dern es gab ne­ben der Mes­se in Ne­heim im­mer­hin noch ei­ne ein­zi­ge Sonn­tags­abend­mes­se im Pas­to­ral­ver­bund.
Aus die­sem De­sas­ter könn­te man ler­nen, daß das Kon­zept der Stern­wall­fahrt viel­leicht doch nicht so gut ist. Könn­te man – Muß man aber nicht. Die Ver­ant­wort­li­chen ha­ben noch in Ass im Är­mel und sich für nächs­tes Jahr et­was be­son­de­res über­legt. »Chris­ten wol­len Pfings­ten 2017 ih­re Ge­mein­sam­kei­ten fei­ern«, ti­telt schon heu­te die Zei­tung. Es soll einen öku­me­ni­schen Got­tes­dienst ge­ben, der bei der Fir­ma „Bal­ver Zinn“ ab­ge­hal­ten wird. Pas­tor Bi­schoff hat sich of­fen­bar schon um­ge­hört, denn er kann der Zei­tung schon jetzt sa­gen: »Was wir bis­her ge­hört ha­ben, kommt die Idee ei­nes öku­me­ni­schen Got­tes­diens­tes im nächs­ten Jahr sehr gut an.« Auch der evan­ge­li­sche Re­li­gi­ons­die­ner ist von der Idee an­ge­tan. Im­mer­hin fei­ern die evan­ge­li­schen Chri­sten ja im kom­men­den Jahr 500 Jah­re Kir­chen­spal­tung. Wie­so er bei der Fei­er­ge­le­gen­heit auf die Idee kommt, daß man »ein star­kes Zei­chen der Ge­mein­sam­keit set­zen« könn­te, ist lo­gisch nicht klar.
Es reicht den Ver­ant­wor­li­chen auch nicht, daß die Gläu­bi­gen aus dem ei­ge­nen Pas­to­ral­ver­bund zu dem Got­tes­dienst kom­men, son­dern auch Chris­ten aus Neu­en­ra­de (Bis­tum Es­sen) sind ein­ge­la­den.
Bleibt zu hof­fen, daß die Ver­ant­wort­li­chen nicht ver­ges­sen, den ka­tho­li­schen Gläu­bi­gen mit­zu­tei­len, daß sie mit Teil­nah­me an der öku­me­ni­schen Ver­an­stal­tung ih­re Sonn­tag­pflicht nicht er­fül­len. Die Deut­sche Bi­schofs­kon­fe­renz hat 1994 ei­ne bis heu­te gül­ti­ge »Er­klä­rung be­züg­lich öku­me­ni­scher Got­tes­diens­te« her­aus­ge­ge­ben, in der es heißt:
»5. Da die sonn­täg­li­che Eu­cha­ris­tie­fei­er für das christ­li­che Le­ben und den Auf­bau der christ­li­chen Ge­mein­de einen un­ver­zicht­ba­ren Wert hat, kön­nen öku­me­ni­sche Got­tes­diens­te sie nicht er­set­zen. Die­se ha­ben des­halb stets einen Aus­nah­me­cha­rak­ter. Öku­me­ni­sche Got­tes­diens­te dür­fen nicht da­hin füh­ren, dass in ei­ner Ge­mein­de an ei­nem Sonn­tag kei­ne Hei­li­ge Mes­se ge­fei­ert wer­den kann. Die ka­tho­li­schen Chris­ten dür­fen durch die Teil­nah­me an ei­nem öku­me­ni­schen Got­tes­dienst nicht in einen Kon­flikt mit dem Sonn­tags­ge­bot ge­bracht wer­den.«
Noch ist ein Jahr Zeit, sich dort im Pas­to­ral­ver­bund ver­nünf­ti­gen Lö­sun­gen zu über­le­gen.

Montag, 16. Mai 2016

Montag, 9. Mai 2016

Montag, 2. Mai 2016

Bauernregel (18)

Symbolbild
»Wie's Wetter am Kreuzauffindungstag (3.5.),
bis Himmelfahrt es bleiben mag.«

Sonntag, 1. Mai 2016

Predigtzitat (5): Joseph der Arbeiter

Symbolbild
In der heu­ti­gen Pre­digt wur­de „Jo­seph der Ar­bei­ter“ (Fest I. Klas­se) als ein Mann vor­ge­stellt, der nicht lan­ge dis­ku­tiert hat, son­dern ein Mann der Tat war.
»Hät­te Joseph vor der Flucht nach Ägyp­ten al­le Aus­schüs­se und Gre­mi­en in der Ge­mein­de be­fragt, wäre der Herr von Hero­des um­ge­bracht wor­den noch ehe Joseph den Esel hät­te sat­teln kön­nen.«

Montag, 25. April 2016

Bauernregel (17)

Symbolbild
»So lange die Frösche vor Markus geigen,
so lange sie nach Markus schweigen.«

Montag, 18. April 2016

Bauernregel (16)

Symbolbild
»Legst du die Kartoffel im April,
dann kommt sie, wann sie will.
Legst du sie im Mai,
so kommt sie glei'.«

Sonntag, 17. April 2016

PMT Hauptversammlung 2016

Symbolbild
Am Sams­tag fand in Kon­stanz die Haupt­ver­samm­lung der Lai­en­ver­ei­ni­gung für den klas­si­schen rö­mi­schen Ri­tus in der Ka­tho­li­schen Kir­che e.V. (Pro Mis­sa Tri­den­ti­na) statt.
Am Mor­gen fei­er­te S.E. Weih­bi­schof Atha­na­si­us Schnei­der aus dem Erz­bi­stum der Al­ler­hei­lig­sten Jung­frau Maria zu Asta­na in Ka­sach­stan im Mün­ster un­se­rer lie­ben Frau in Pon­ti­fi­kal­amt in der außer­or­dent­li­chen Form des rö­mi­schen Ri­tus.
Nach dem Mit­tag­es­sen hielt S.E. Weih­bi­schof Atha­na­si­us Schnei­der ei­nen Vor­trag zum The­ma: „Die Ver­brei­tung und Ver­tei­di­gung der Wahr­heit – ein Werk der Näch­sten­lie­be“

Die Mes­se in vol­ler Län­ge bei You­tube:

Montag, 11. April 2016

Montag, 28. März 2016

Montag, 21. März 2016

Montag, 14. März 2016