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Mittwoch, 12. August 2015

Das Konzil umsetzen XI

Aus der Dog­ma­ti­sche Kon­sti­tu­tion über die gött­li­che Of­fen­ba­rung »Dei ver­bum« Nr. 12:
»…Da die Hei­li­ge Schrift in dem Geist ge­le­sen und aus­ge­legt wer­den muß, in dem sie ge­schrie­ben wur­de, er­for­dert die rech­te Er­mitt­lung des Sinnes der hei­li­gen Tex­te, daß man mit nicht ge­rin­ge­rer Sorg­falt auf den In­halt und die Ein­heit der gan­zen Schrift ach­tet, un­ter Be­rück­sich­ti­gung der le­ben­di­gen Über­lie­fe­rung der Ge­samt­kir­che und der Ana­lo­gie des Glau­bens. Auf­gabe der Exege­ten ist es, nach die­sen Re­geln auf ei­ne tie­fe­re Er­fas­sung und Aus­le­gung des Sinnes der Hei­li­gen Schrift hin­zu­arbei­ten, da­mit so gleich­sam auf Grund wis­sen­schaft­li­cher Vor­ar­beit das Ur­teil der Kir­che reift. Al­les, was die Art der Schrift­erklärung be­trifft, un­ter­steht letzt­lich dem Ur­teil der Kir­che, de­ren got­ter­ge­be­ner Auf­trag und Dienst es ist, das Wort Got­tes zu be­wah­ren und aus­zu­le­gen.«
(Hervorhebung von mir.)