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Freitag, 13. November 2015

Tertulian: Über die Einehe

Symbolbild
Quin­tus Sep­ti­mius Flo­rens Ter­tul­lia­nus, der Mit­te des 2. bis An­fang des 3. Jahr­hun­derts leb­te, ist ei­ner der ein­fluß­reich­sten christ­li­chen Schrift­stel­ler. Er ist der er­ste la­tei­nisch-spra­chige Au­tor und er über­setz­te vie­le Be­grif­fe so aus dem Grie­chi­schen ins La­tei­ni­sche, daß sie bis heu­te noch in Ver­wen­dung sind. Er gilt vie­len als der „Va­ter des Kir­chen­la­teins“.
Ob­wohl vie­le sei­ner Wer­ke über­lie­fert sind, ist über ihn selbst nicht viel be­kannt. Ver­mut­lich wur­de er um 160 in Kar­tha­go ge­boren und starb nach 220, da sich ab dem Zeit­punkt sei­ne Spu­ren in der Ge­schich­te ver­lie­ren. Das ge­naue Todes­dat­um ist nicht be­kannt. Er muß al­ler­dings alt ge­wor­den sein, denn Hie­ro­nymus be­rich­tet, daß er „ad de­cre­pi­tam aeta­tem“ ge­lebt hat.

Mittwoch, 11. November 2015

Origenes

Symbolbild
Der Kir­chen­va­ter Ori­ge­nes leb­te im 2./3. Jahr­hun­dert. Seine Theo­lo­gie hat­te in vie­len Be­reich­en große Ein­flüs­se.
Erst nach sei­nem Tode kam es zu ver­schie­de­nen Strei­tig­kei­ten um sei­ne Theo­lo­gie. Im An­schluß an den Drei­ka­pi­tel­streit ver­ur­tei­lte das zwei­te Kon­zil von Kon­stan­ti­no­pel (553) rund 300 Jah­re nach Ori­ge­nes' Tod ei­ni­ge sei­ner Leh­ren, wo­bei es sich ins­be­son­de­re um ei­ne Form der Apo­ka­ta­sta­sis-Leh­re dreh­te. Die­se um­strit­te­ne Ver­ur­teil­ung wird heu­te un­ter­schied­lich be­wer­tet.

Dienstag, 10. November 2015

Justin der Märtyrer

Symbolbild
Jus­tin der Mär­ty­rer ist ein Kir­chen­va­ter und Phi­lo­soph aus dem zwei­ten Jahr­hun­dert.
Bio­gra­phi­sche Da­ten fin­den sich in sei­nen ei­ge­nen Schrif­ten, ei­nem Be­richt über sein Mar­ty­rium, bei Epi­pha­nius und in der Kir­chen­ge­schich­te des Eu­se­bius. Ju­stin wur­de in Nea­po­lis (heute Nab­lus) in Sa­ma­ria ge­boren. Er stu­dier­te ver­schie­de­ne phi­lo­so­phi­sche Rich­tun­gen, an­ge­fan­gen bei den Stoi­kern, über die Peri­pa­te­ti­ker und Py­tha­go­reer und lan­de­te am En­de bei der (mit­tel)­pla­to­ni­schen Phi­lo­so­phie.

Sonntag, 8. November 2015

Hirte des Hermas

Symbolbild
Der Hirte des Her­mas ist ei­ne früh­christ­li­che Schrift aus dem zwei­ten Jahr­hun­dert (um 140).
Der Au­tor die­ser Schrift, Her­mas, soll ein Bruder von Papst Pius I. ge­we­sen sein, wie im Ka­non Mu­ra­to­ri zu le­sen ist.
Die Schrift ent­hält ver­schie­de­ne Vi­sio­nen, Ge­bote und Gleich­nis­se. Im Fol­gen­den ist ein kur­zer Aus­schnitt aus dem er­sten Ka­pi­tel des vier­ten Ge­bots wie­der­ge­ge­ben.

Donnerstag, 5. November 2015

Denkt an Elvira

Symbolbild
Auf der in­zwi­schen zu­en­de ge­gan­ge­nen Bi­schofs­sy­no­de zur Ehe und Fa­mi­lie wur­den ver­schie­den­ste The­men dis­ku­tiert, bei de­nen man durch die ver­öff­entlich­ten „inno­va­ti­ven“ und Ide­en, The­sen und Mei­nun­gen den Ein­druck hät­te be­kom­men kön­nen, als gin­ge es hier um was ganz Neu­es, das noch nie rich­tig dis­ku­tiert wor­den wä­re.
Aber auch hier gilt der al­te Spruch: „Wenn je­mand in der Theo­lo­gie ruft, er ha­be was Neu­es ent­deckt, dann hat er es aus ei­nem min­de­stens 300 Jah­re al­ten Buch abge­schrie­ben.“ Ei­nes die­ser heiß dis­ku­tier­ten The­men war die Fra­ge der Zu­las­sung von Ge­schiede­nen, die in ei­ner neu­en Be­zie­hung, wie et­wa ei­ner Zivil­ehe, le­ben, zur Euch­aris­tie.

Donnerstag, 28. März 2013

Ich sehe überall Rot

An verschiedenen Stellen im Internet und insbesondere in sozialen Netzwerken taucht seit einigen Tagen vermehrt bzw. „viral„ ein hellrotes Gleicheitszeichen auf rotem Grund auf. Man sieht dieses Zeichen sowohl in den Nachrichtenströmen, Twittermeldungen als auch als Profilbild.
Dazu aufgerufen hat die umstrittene Human Rights Campaign. Hintergrund ist die Tatsache, daß in den USA die obersten Richter am Dienstag die Verhandlungen aufgenommen haben und sich damit beschäftigen, ob es sich bei der sog. „Ehe“ für gleichgeschlechtliche Paare um ein Bürgerrecht handelt.
Wie das Gericht entscheiden wird, wird sich zeigen, doch schon jetzt kommen Stimmen auf, die zumindest die Frage stellen, warum – wenn die Zweierbindung ein Bürgerrecht ist – dies eben nur für Zweierbindungen und nicht auch für mehrere Personen z.B. in Form der Polygamie gilt.
Es bleibt spannend in diesem Themenkomplex und man muß kein großer Prophet sein um zu sagen, daß da in Zukunft noch einigen auf uns zu kommt.