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Mittwoch, 17. September 2014

Letzte Chance?

In ei­nem Ar­ti­kel auf der In­ter­netsei­te des Erz­bis­tums Pa­der­born wird von ei­ner Ver­an­stal­tung zum um­strit­te­nen, neu­en Got­tes­lob be­rich­tet.
Dort steht gleich am An­fang in dem Ar­ti­kel ein (vor­geb­li­ches) Zi­tat von ei­nem Bi­schof, wel­ches sich ad hoc je­doch we­der ve­ri­fi­zie­ren noch ei­nem Na­men zu­ord­nen läßt:
»„Das neue Got­tes­lob ist die letz­te Chan­ce der ka­tho­li­schen Kir­che, den Glau­ben zu ver­mit­teln“, zi­tier­te Mon­si­gno­re Bern­hard Schrö­der einen un­be­nann­ten Bi­schof, der sich in­ten­siv mit dem neu­en Ge­bet- und Ge­sang­buch „Got­tes­lob“ beschäftig hat­te…«
„Na dann, Prost Mahl­zeit“, könn­te man den­ken. Doch die Re­de von der an­geb­lich „letz­ten Chan­ce“ ist nicht neu, son­dern taucht im­mer dann auf, wenn Leu­te mei­nen ei­ne und oft auch ih­re ei­ge­ne Sa­che als ganz wich­tig und al­ter­na­tiv­los her­aus­stel­len zu müs­sen.
So lud zum Bei­spiel im No­vem­ber 2011 im Bis­tum Mün­ster das Ka­tho­li­sche Bil­dungs­werk zu ei­ner „Zu­kunfts­werk­statt Kir­che“ nach Ge­scher ein, die den fra­gen­den Un­ter­ti­tel „Ei­ne (letz­te) Chan­ce für die Kir­che?“ trug.
Auch Kir­chen­re­bel­len be­die­nen sich die­ser rhe­to­ri­schen Fi­gur. Im Spie­gel Nr. 50 von 1994 war im Vor­feld zum Papst­be­such 1995 zu le­sen:
»Die Got­tes­wis­sen­schaft­ler Ott­mar Fuchs (Bam­berg), Nor­bert Grein­acher (Tü­bin­gen), Nor­bert Met­te (Pa­der­born) und Her­mann Stein­kamp (Mün­ster) rie­fen zum Wi­der­stand ge­gen Papst und kirch­li­che Ob­rig­keit auf - nach ih­rer An­sicht die ein­zi­ge The­ra­pie, die Hei­lung für die ma­ro­de Chri­sten-In­sti­tu­ti­on ver­spricht.
Ra­di­ka­le Re­for­men sei­en an­ge­sichts "der sich im­mer stär­ker zu­spit­zen­den Kri­se der ka­tho­li­schen Kir­che" die letz­te Chan­ce, sonst sei der "Mas­senex­odus der Gläu­bi­gen un­aus­weich­lich".«
Zwei der ge­nann­ten Her­ren, Nor­bert Grein­acher (83) und Her­mann Stein­kamp (75), sind in­zwi­schen eme­ri­tiert, Ott­mar Fuchs (69) lehrt noch in Tü­bin­gen und Nor­bert Met­te (67) in Dort­mund.
Die­se in­zwi­schen al­ten Her­ren, die die Kir­che si­cher über­le­ben wird, spra­chen al­so vor zwan­zig Jah­ren auch schon von der „letz­ten Chan­ce“. Da­mals soll­te sie in ra­di­ka­len Re­for­men zu fin­den sein, die The­men be­tra­fen, wel­che heu­te – ob­wohl ab­ge­schmackt – von re­form­wil­li­gen Knüt­ter­köp­pen und sol­chen die es wer­den wol­len, im­mer noch „heiß“ dis­ku­tiert wer­den.
Man kann sich al­so zu­rück­leh­nen und auf die näch­ste an­geb­lich „letz­te Chan­ce“ war­ten. Denn eins ist ge­wiss: Ir­gend­wer wird sie in na­her Zu­kunft wie­der pro­kla­mie­ren.

Montag, 30. Juni 2014

Meine Oma und der Papst

Mei­ne Oma, ge­bo­ren 1907 und ge­stor­ben 2000, hat­te in ih­rem Le­ben acht Päps­te er­lebt: Pi­us X (bis 1914), Be­ne­dikt XV. (bis 1922), Pi­us XI. (bis 1939), Pi­us XII. (bis 1958), Jo­han­nes XXIII: (bis 1963), Paul VI. (bis 1978), Jo­han­nes Paul I. (33 Ta­ge 1978), Jo­han­nes Paul II., der sie über­lebt hat.
„Ra­dio Va­ti­kan“ wur­de 24 Jah­re nach der Ge­burt mei­ner Oma aus der Tau­fe er­ho­ben und nahm im Fe­bru­ar 1931 den Sen­de­be­trieb auf und mit der ers­ten Sen­dung war auch erst­mals die Stim­me des Paps­tes zu hören. Der Test­be­trieb dau­er­te al­ler­dings noch bis 1939.
Das Fern­se­hen be­kam erst lang­sam ab den 50er Jah­ren Be­deu­tung, als mei­ne Oma schon über 40 Jah­re alt war, wenn­gleich es auch schon vor Aus­bruch des II. Welt­kriegs Fern­seh­sen­dun­gen gab.
Heu­te be­kom­men wir al­le Nach­rich­ten aus al­ler Welt und natürlich auch aus Rom fast oh­ne Zeit­verzöge­rung ins Haus. Bei vie­len Din­gen kann man „li­ve“ per TV, In­ter­net etc. da­bei sein.
Nach­rich­ten­por­ta­le ver­sor­gen uns auch mit den Din­gen, die der Papst macht: Je­des Wort, je­de Pre­digt, je­des In­ter­view, je­des Re­gung wird ver­brei­tet; ja, so­gar über Te­le­fona­te mit Pri­vat­per­so­nen wird be­rich­tet. Es scheint als bli­cke die gan­ze ka­tho­li­sche Welt per­ma­nent nach Rom. Wo hat der Papst was ge­sagt? Wel­che Aus­sa­ge mag ich, wel­che nicht? Wel­chen Satz kann ich (für mei­ne Zwe­cke) zi­tie­ren, wel­chen las­sen ich bes­ser un­ter den Tisch fal­len?
Kann es sein, das wir in­zwi­schen übersättigt sind mit Papst­nach­rich­ten? Kann es sein, daß es ei­ne un­ge­sun­de Papst­zen­triert­heit gibt?
So­lan­ge es kein Ra­dio gab, gab es auch kei­nen di­rek­ten Draht nach Rom. Im Jah­re als „Ra­dio Va­ti­kan“ den Sen­de­be­trieb auf­nahm hat mei­ne Oma ge­hei­ra­tet. Als Ra­dio Va­ti­kan mit dem Test­be­trieb fer­tig war und 1940 auch be­gann, auf deut­scher Spra­che zu sen­den, hat­te mei­ne Oma be­reits vier Kin­der zur Welt ge­bracht. Doch von dem was der Papst täg­lich sag­te und tat, be­kam sie als nor­ma­le Ka­tho­lik­in nicht viel mit.
Wenn ein Papst et­was Wich­ti­ges zu sa­gen hat­te, dann schrieb er ei­ne En­zy­kli­ka oder ein sons­ti­ges Hir­ten- oder Lehr­schrei­ben. Wenn der Papst nichts zu sa­gen hat­ten, dann sag­te er, an­ders als heu­te, auch nichts.
Die­se päpst­li­chen Schrei­ben wur­de dann von der Kan­zel ver­le­sen oder ihr In­halt den Leu­ten in der Pre­digt in ge­eig­ne­ter Form na­he­ge­bracht. Man­ches gab es so­gar in ge­druck­ter Form. An­sons­ten stand viel­leicht auch mal was über den Papst in der Zei­tung. Hir­ten­wor­te der Bischöfe gab es auch und sie wur­den in ähn­li­cher Wei­se mit­ge­teilt. Was aber der ei­ge­ne Bi­schof sonst so mach­te, war we­nig be­kannt und in­ter­es­sier­te wohl auch kaum einen. Der Bi­schof oder ei­ner sei­ner Weih­bischöfe kam al­le paar Jah­re zur Fir­mung und/oder Vi­si­ta­ti­on vor­bei und das war dann ein großes Er­eig­nis für die gan­ze Ge­mein­de. Dann fuhr er aber auch bald wei­ter.
Wie konn­te man nur in der Zeit ka­tho­lisch sein? Trotz der we­ni­gen Nach­rich­ten aus Rom, wa­ren die Men­schen da­mals gläubig und vie­le wußten vom Glau­ben mehr, als heu­te, wo uns al­le In­for­ma­ti­ons­an­ge­bo­te of­fen ste­hen. (Frei­lich, gab es da­mals gab noch Ka­te­chis­mus­un­ter­richt für Kom­mu­nion­kin­der statt grup­pen­dy­na­mi­scher Dis­kus­si­ons­run­den.)
Die Men­schen könn­ten heu­te über al­les in­for­miert sein, aber ge­ra­de in Glau­bens­din­gen, gibt es einen Wis­sens­ver­lust wie es ihn lan­ge nicht mehr gab. Die Nach­rich­ten sind da, aber sie kom­men nicht an und zu Her­zen ge­hen sie schon drei­mal nicht. Je­den Tag kann die „Per­le“ nach­ge­le­sen wer­den, die der Papst in sei­ner klei­nen Ka­pel­le wirft, aber sie wird nicht ge­fres­sen (und viel­leicht ist das auch gut so).
Es er­scheint pa­ra­dox: Da­mals gab es we­ni­ge In­for­ma­tio­nen aus Rom und der ei­ge­nen Diöze­se, aber großes Glau­bens­wis­sen und -praxis; heu­te gibt es vie­le In­for­ma­tio­nen aus Rom und von je­dem Bi­schof auf der Welt, aber klei­nes Glau­bens­wis­sen und -praxis.
Da läuft doch wohl was falsch.
Viel­leicht wäre es gut, we­ni­ger in die Nach­rich­ten und wenn we­ni­ger nach Rom zu gu­cken, und statt­des­sen mal öfter in den Ka­te­chis­mus?
Viel­leicht wäre es gut, we­ni­ger dar­auf zu hören, was spon­tan ir­gend­wo ir­gend­ein kirch­li­cher Ver­tre­ter sagt?
Viel­leicht wäre es gut, bei Be­rich­ten von be­stimm­ten Grup­pen und For­de­run­gen, die Zei­tung bei­sei­te zu le­gen oder Ra­dio und Fern­se­her aus­zu­schal­ten?
Vor al­len Din­gen brau­chen wir in der Verkündi­gung aber wie­der Leu­te, die Schwie­len an den Kni­en ha­ben und nicht am Gesäß?

Ach­ja, mei­ne Oma hat sich in den 80er Jah­ren dann doch erst­mals in ih­rem Le­ben in ein Flug­zeug ge­setzt und ist nach Rom ge­reist, um den Papst zu se­hen.

Samstag, 24. August 2013

Gebote


Die zwei Gebote der Liebe lauten:
  1. Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen, aus deiner ganzen Seele, aus deinem ganzen Gemüte und aus allen deinen Kräften.
  2. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!
  3. (Mk 12,30f.; Mt 22,38–40.)
Die zehn Gebote Gottes (Dekalog) lauten:
    Ich bin der Herr, dein Gott,
  1. Du sollst keine anderen Götter neben mit haben.
  2. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.
  3. Du sollst den Sonntag heiligen.
  4. Du sollst Vater und Mutter ehren, auf daß es dir wohl ergehe und du lange lebest auf Erden.
  5. Du sollst nicht töten.
  6. Du sollst nicht Unkeuschheit treiben.
  7. Du sollst nicht stehlen.
  8. Du sollst kein falsches Zeugnis geben, wider deines Nächsten.
  9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.
  10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut.
Die fünf Kirchengebote lauten (lt. Kompendium des Katechismus der katholischen Kirche).
  1. Du sollst am Sonntag und an den anderen gebotenen Feiertagen an der Messe teilnehmen und keine Arbeiten und Tätigkeiten verrichten, welche die Heiligung dieser Tage gefährden
  2. Du sollst wenigstens einmal im Jahr die eigenen Sünden beichten und das Sakrament der Versöhnung empfangen.
  3. Du sollst wenigstens zu Ostern das Sakrament der Eucharistie empfangen.
  4. Du sollst die von der Kirche gebotenen Fast- und Abstinenztage halten.
  5. Du sollst im Rahmen der eigenen Möglichkeiten der Kirche in ihren materiellen Erfordernissen beistehen.
Die fünf Kirchengebote lauten (lt. Katechismus der katholischen Kirche).
  1. Du sollst an Sonn- und Feiertagen der heiligen Messe andächtig beiwohnen.
  2. Du sollst deine Sünden jährlich wenigstens einmal beichten.
  3. Du sollst wenigstens zur österlichen Zeit sowie in Todesgefahr die heilige Kommunion empfangen.
  4. Du sollst die gebotenen Feiertage halten.
  5. Du sollst die gebotenen Fasttage halten.
Die fünf Kirchengebote lauten (lt. Katechismus des hl. Papstes Pius X).
  1. Du sollst die gebotenen Feiertage halten.
  2. Du sollst an Sonn- und Feiertagen die heilige Messe mitfeiern.
  3. Du sollst die gebotenen Fast- und Abstinenztage halten.
  4. Du sollst jährlich wenigstens einmal deine Sünden beichten und die Eucharistie empfangen, und zwar in der Osterzeit.
  5. Du sollst zu verbotenen Zeiten keine feierliche Hochzeit halten.

Samstag, 10. August 2013

Gaben des heiligen Geistes

Es gibt sieben Gaben des Hl. Geistes.
  1. Weisheit
  2. Einsicht
  3. Rat
  4. Stärke
  5. Erkenntnis
  6. Frömmigkeit
  7. Gottesfurcht

Samstag, 29. Juni 2013

Barmherzigkeit

Die sieben Werke der leiblichen Barmherzigkeit sind:
  1. Die Hungrigen speisen
  2. Die Durstigen tränken
  3. Die Nackten bekleiden
  4. Die Fremden beherbergen
  5. Die Gefangenen befreien
  6. Die Kranken besuchen
  7. Die Toten begraben
Die sieben Werke der geistigen Barmherzigkeit sind:
  1. Die Zweifelnden beraten
  2. Die Unwissenden belehren
  3. Die Sünder zurechtweisen
  4. Die Trauernden trösten
  5. Erlittenes Unrecht verzeihen
  6. Die Lästigen geduldig ertragen
  7. Für die Lebenden und Verstorbenen zu Gott beten

Samstag, 22. Juni 2013

Seligpreisungen

Die Seligpreisungen der Bergpredigt:
  • Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
  • Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
  • Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.
  • Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.
  • Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
  • Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.
  • Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
  • Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
  • Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle möglichen Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.

Samstag, 15. Juni 2013

Tugenden

Die drei göttliche Tugenden sind:
  1. Glaube
  2. Hoffnung
  3. Liebe
Die vier Kardinaltugenden sind
  1. Klugheit
  2. Gerechtigkeit
  3. Mäßigkeit
  4. Starkmut

Samstag, 8. Juni 2013

Tischgebete

Vor dem Essen
Aller Augen warten auf Dich, o Herr, und Du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit; Du tuest Deine milde Hand auf und erfüllst alles, was da lebt. mit Segen.

Vater unser…
Gegrüßet seist Du Maria…

Segne, o Herr, uns und diese Deine Gaben, die wir von Deiner Güte empfangen werden durch Christus, unsern Herrn.
Amen.
Nach dem Essen
Wir danken Dir, allmächtiger Gott, für alle Deine Wohntaten, der Du lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.

Vater unser…
Gegrüßet seist Du Maria…

Die Seelen der verstorbenen Christgläubigen mögen durch die Barmherzigkeit Gottes ruhen in Frieden!
Amen.

Samstag, 1. Juni 2013

Grundgebete: Angelus

Der „Engel des Herrn“ wird im Wechsel zwischen einem Vorbeter (V) und allen (A) oder aber auch alleine üblicherweise dreimal am Tag (morgens, mittags, abends) gebetet. In vielen Orten läuten zu diesem Anlaß die Glocken.
V. Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
A. und sie empfing vom Heiligen Geist. — Gegrüßet seist Du Maria…

V. Maria sprach: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn,
A. mir geschehe nach deinem Wort.“ — Gegrüßet seist Du Maria…

V. Und das Wort ist Fleisch geworden,
A. und hat unter uns gewohnt. — Gegrüßet seist Du Maria…

V. Bitte für uns, o heilige Gottesgebärerin,
A. auf daß wir würdig werden der Verheißungen Christi.

V. Lasset uns beten. Wir bitten Dich, o Herr: gieße deine Gnade in unsere Herzen. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Führe uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung.

A. Amen.

Samstag, 25. Mai 2013

Sünden

Die sieben Hauptsünden oder Laster sind:
  1. Stolz
  2. Habsucht
  3. Neid
  4. Zorn
  5. Unkeuschheit
  6. Unmäßigkeit
  7. Trägheit oder Überdruß
Die sechs Sünden gegen den Heiligen Geist:
  1. Die Verzweiflung am Heil
  2. Die vermessentliche Heilsgewissheit
  3. Widerstand gegen die erkannte Wahrheit
  4. Neid auf die Gnadengaben anderer
  5. Verstocktheit in der Sünde
  6. Unbußfertigkeit in der Stunde des Todes
Die vier himmelschreienden Sünden:
  1. Der vorsätzliche Totschlag (Mord)
  2. Die widernatürliche Unzucht
  3. Die Unterdrückung der Armen und Hilflosen
  4. Die Vorenthaltung des gerechten Lohnes

Update:
Gemäß dem Katechismus der kaholischen Kirche Nr. 1866 korrigierte Fassung des Blogeintrags.

Samstag, 18. Mai 2013

Grundgebete: Ave Maria

Deutsche Version:
»Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,
der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Amen«
Lateinische Version:
»Ave, Maria, gratia plena;
Dominus tecum:
benedicta tu in mulieribus,
et benedictus fructus ventris tui Iesus.

Sancta Maria, Mater Dei,
ora pro nobis peccatoribus,
nunc et in hora mortis nostrae.

Amen.«

Samstag, 11. Mai 2013

Sakramente

Die katholische Lehre kennt sieben Sakramente. Diese sind:
  1. Die hl. Taufe
    ist die Grundlage des ganzen christlichen Lebens, das Eingangstor zur Leben im Geiste und zu den anderen Sakramenten.
  2. Die hl. Firmung
    ist das Sakrament wodurch die Getauften vollkommener mit der Kirche verbunden und mit der besonderen Kraft des Heiligen Geistes ausgestattet werden.
  3. Das hl. Eucharistie
    ist Quelle und Höhepunt des ganzen christlichen Lebens. Mit der Eucharistie stehen die übrigen Sakramente im Zusammenhang. Sie sind auf die Eucharistie hingeordnet.
  4. Die hl. Buße
    ist das Sakrament, in dem jene, die hinzutreten, für die Gott zugefügte Beleidigung von seiner Barmherzigkeit Verzeihung erlangen und zugleich mit der Kirche, die sie durch ihre Sünden verwundet haben, wieder versöhnt werden.
  5. Die hl. Krankensalbung
    und das Gebet des Priesters bittet die Kirche den leidenen und verherrlichten Herrn für die Kranken, daß er sie aufrichte und rette.
  6. Die hl. Weihe
    ist das Sakrament, durch welches die Sendung, die Christus den Aposteln anvertraut hat, in der Kirche weiterhin ausgeübt wird. Sie ist somit das Sakrament des apostolischen Dienstes. Es gibt drei Stufen: Episkopat, Presbyterat und Diakonat.
  7. Die hl. Ehe
    durch die Mann und Frau unter sich die Gemeinschaft des ganzen Lebens begründen, wurde von Christus zum Sakrament erhoben.

Samstag, 4. Mai 2013

Grundgebete: Vaterunser

Das Gebet, daß der Herr Jesus Christus seinen Jüngern gelehrt hat.
»Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.«

Mittwoch, 1. Mai 2013

Heiliger Joseph

Heute begeht die Kirche den Gedenktag „Joseph der Arbeiter“
»Heiliger Josef, dem die höchsten Güter
Gott der Vater anvertraut,
des Erlösers treuer Hüter,
Bräutigam der Gottesbraut.

Du, der Kirche Schutzpatron
Fleh' für uns am Gottesthron!

Josef, sieh von allen Seiten
wird die Braut des Herrn bedroht;
Satan und sein Anhang streiten
wider Gott und sein Gebot.

Blick', o Schutzpatron hernieder!
Schirm der Kirche Haupt und Glieder!

Josef, führe die Verirrten
wieder auf den rechten Pfad!
O beschütze Herd' und Hirten
wenn Gefahr und Drangsal naht!

Schirm' der Unschuld zarte Blüten,
wenn ringsum die Stürme wüten!

Reich uns deine Vaterhand,
wenn wir geh's ins Heimatland!

Amen.

Samstag, 27. April 2013

Grundgebete: Apost. Glaubensbekenntnis

Das „Apostolische Glaubensbekenntnis“ war ursprünglich ein reines Taufbekenntnis. Heute wird es auch in der Meßfeier gebetet und ersetzt dort dann das Credo:
»Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,

und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn,
unseren Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters,
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen.«

Samstag, 20. April 2013

Grundgebete: Credo

Das „Credo“ oder „große Glaubensbekenntnis“:
»Ich glaube an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat, Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht von Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tag auferstanden
nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
der Herr ist und uns lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten.

Und an die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.

Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.

Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.

Amen.«

Donnerstag, 18. April 2013

Ein Großteil der Übel in der Kirche kommt von der Unkenntnis der Glaubenslehre!

Der Hl. Papst Pius X empfahl der gesamten römischen Kirche im Jahre 1912 die Neuauflage des »Katechismus der katholischen Kirche der Diözese Rom«. In diesem Zusammenhang fiel auch der Satz, der den Titel dieses Beitrags bildet.

Wenn auch das Lehren vornehmste Aufgabe der Hirten ist, so werden hier in diesem Blog in loser Folge in Zukunft unter dem Label »Glaubenslehre« kurze Katechismus-Wahrheiten, Grundgebete, sonstige Gebete und Text etc. erscheinen. Auch wenn sicher viele Leser dieses Blogs die Texte als selbstverständlich und bekannt einstufen, so denke ich, daß genau davon eben heute nicht mehr auszugehen ist. Vielen Menschen und auch Christen sind im Laufe der Zeit manche Dinge abhanden gekommen.