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Donnerstag, 5. Februar 2015

Wie Arsch auf Eimer

Symbolbild
Wie na­he­zu je­des Jahr am drit­ten Fe­bru­ar, so ha­be ich mich auch in die­sem Jahr wie­der auf den Weg nach Bal­ve ge­macht, um in der dor­ti­gen Pfarr­kir­che das Pa­tro­nats­fest zu Eh­ren des Hei­li­gen Bi­schof und Mär­ty­rers Bla­si­us zu fei­ern.
Seit ei­ni­gen Jah­ren be­fin­det sich auch die­se Ge­mein­de durch die Grün­dung von Pfarr­ver­bund und da­mit ver­bun­de­ne Zu­sam­men­le­gung von Ge­mein­den im Um­bruch. Den­noch fin­det je­des Jahr mit we­ni­gen Ver­ände­run­gen das Pa­tro­nats­fest am drit­ten Fe­bru­ar, das ver­bun­den ist mit der ewi­gen An­be­tung, statt.

Dienstag, 3. Februar 2015

S. Blasio pro Civitate Balvensi

Symbolbild
In dem Buch „Bal­ve. Buch vom Sein und Wer­den der Stadt“ aus dem Jah­re 1930 fin­det man das ältes­te über­lie­fer­te Bla­si­us-Lied der Pfarr­kir­che St. Bla­si­us in Bal­ve ab­ge­druckt. Es trägt den la­tei­ni­schen Ti­tel „S. Bla­sio pro Ci­vi­ta­te Bal­ven­si“.
Über­lie­fert ist es in ei­ner Hand­schrift aus dem Jah­re 1648. Die Me­lo­die ist dort al­ler­dings nicht mit an­geführt und auch nicht be­kannt.

Dienstag, 4. Februar 2014

Blasius, genannt Uwe

Beim gest­ri­gen Pa­tro­zi­ni­um in der Pfar­rei St. Bla­si­us be­gann der Fest­pre­di­ger, der ge­bür­tig aus ei­nem Nach­bar­ort stammt, mit ei­ner klei­nen Ge­schich­te, die er selbst in den 50er Jah­ren als Ju­gend­li­cher oder jun­ger Mann in eben je­ner Kir­che er­lebt hat, in der er nun pre­dig­te:
Bei ei­ner Tau­fe frag­te der Pfar­rer, wie das Kind denn heißen soll. Die El­tern ant­wor­te­ten: „Uwe“, wor­auf der Pries­ter sag­te: „Den gibt es nicht!“ Noch zwei wei­te­re Ma­le frag­te er die El­tern und be­kam im­mer die Ant­wort, daß das Kind „Uwe“ heiße. Je­des­mal lehn­te je­doch der Pries­ter den Na­men mit dem Ver­weis: „Den gibt es nicht!“ ab. Ge­meint war na­tür­lich, daß es kei­nen Hei­li­gen mit dem Na­men gibt.
Schließlich kam er zum Punkt der ei­gent­li­chen Tau­fe und der Pries­ter sprach: „Bla­si­us, ich tau­fe dich im Na­men des Va­ters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes.“
Die El­tern und al­le An­we­sen­den wa­ren sprach­los und die Stim­mung war ent­spre­chend am Bo­den. Jah­re spä­ter nun, bat der Fest­pre­di­ger einen Pries­ter, der in der Ge­mein­de aus­half, mal nach­zu­se­hen, was der Pfar­rer da­mals denn ei­gent­lich ins Tauf­re­gis­ter ein­ge­tra­gen ha­be. Dort stand zu le­sen:
»Bla­si­us, ge­nannt Uwe«