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Dienstag, 5. November 2013

Der Autor

Bittgebet eines Autors
»Dem hartherzigen Redakteur,
erlaub das Streichen nicht zu sehr,
daß nicht von dem, was man da schreibt,
die Fußnote nur übrig bleibt.«
(Aus: Kabinett physikalischer Raritäten, S.115.)

Dienstag, 1. Oktober 2013

Chemiker

Gebet eines Chemikers
»O lieber Gott, vergib mir dies,
die unvollkommne Synthesis,
du weißt – bei aller Reverenz –
zu groß ist Deine Konkurrenz.«
(Aus: Kabinett physikalischer Raritäten, S.115.)

Dienstag, 3. September 2013

Der strebsame Student

Gebet eines strebsamen Studenten (vermutlich Erstsemester)
»O Herr, Dir gilt zuerst mein Gruß:,
mach' mich zum Baccalaureus,
und zweitens dann – es wäre gut –
bekäm' ich bald den Doktorhut;
dann drittens wäre es noch besser,
mach' mich doch auch noch zum Professor,
und viertens – denn ich raste nie –
zum Mitglied der Akademie;
und fünftens soll man einstens lesen
in der TIMES, was ich gewesen.«
(Aus: Kabinett physikalischer Raritäten, S.115.)

Donnerstag, 1. August 2013

Der Gewissenhafte

Gebet eines gewissenhaften Wissenschaftlers
»Großer Gott, bring doch entgegen,
meiner Theorie den Segen,
damit nicht später die Tatsachen
mich als Lügner kenntlich machen.«
(Aus: Kabinett physikalischer Raritäten, S.115.)

Donnerstag, 25. April 2013

Die Entstehung des Neuen Testaments

Die Entstehung des Neuen Testaments ist schnell erklärt:

Ein Rabbi ist verzweifelt, denn sein Sohn hatte sich entschieden, die Religion zu wechseln. Er will Christ werden.
In seiner Not ruft der Rabbi zu Gott: „Adonai, du musst mir helfen, mein Sohn möchte Christ werden!“
Gott-Vater antwortet ihm: „Sei nicht traurig, auch mein Sohn ist Christ geworden!“
Der Rabbi ist sehr erstaunt und fragt voll Verwunderung: „Und? Was hast du dann gemacht?“

„Ich habe ein neues Testament gemacht!“

Freitag, 19. April 2013

Die Rückfahrkarte

Ein Kölner unternahm mit der Bahn eine Bahnreise nach Aachen. Der Fahrkartenkontrolleur kommt näher und der Fahrgast sucht nach seiner Fahrkarte. Da er sie nicht findet, flucht er vor sich hin: „Der Düwel weiß, wo ich ming Billjett han. Den Düwel ooch!“ Ein Priester sitzt im gleichen Abteil und ermahnt den Fahrgast: „Wenn sie so weiter fluchen, dann kommen sie nicht nach Aachen, sondern in die Hölle“, worauf der Kölner antwortet: „Dat eß mer ejaal. Ich han en Retourbilljett!“