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Sonntag, 22. November 2015

Zum Letzten

Symbolbild
Heu­te wird in der or­dent­li­chen Form des rö­mi­schen Ri­tus das Fest „Christ­kö­nig“ ge­fei­ert.
Auf ei­ni­gen ka­tho­li­schen Blogs konn­te man so man­ches zu die­sem Fest le­sen. Blog­ger­kol­le­ge Pe­ter ti­telt zum Bei­spiel: „Der ein­zig wah­re Mo­narch­is­mus“ und be­wer­tet die Ver­le­gung vom letz­ten Sonn­tag im Ok­to­ber auf den letz­ten Sonn­tag im Kir­chen­jahr po­si­tiv.
Die­ser Ein­schätz­ung kann ich mich so gar nicht an­schlie­ßen. In der au­ßer­or­dent­li­chen Form des rö­mi­schen Ri­tus wur­de am heu­ti­gen Sonntag das Evan­ge­li­um Mt 24,15–35 ver­kün­det. Es be­schreibt die End­zeit in sol­cher Klar­heit, daß sich je­der Rum­deu­te­lei ver­bie­tet. Das groß­ar­ti­ge Bild be­darf kei­ner Er­klä­rung.
Was kann pas­sen­der als Ab­schluß des Kir­chen­jah­res ste­hen, als die­se Re­de von der End­zeit, um dann am näch­sten Sonn­tag schon wie­der in die Vor­be­rei­tungs­zeit der Mensch­wer­dung des gött­li­chen Wortes als ei­ner Art neu­er Schöpf­ung zu ein­zu­stei­gen? – Ein „Ide­en­fest“ wohl kaum.